Die Partie stand zunächst unter keinem guten Stern, da die Mannschaft auf ihre wichtige Spielerin Raha Rayat-Manesh verzichten musste und zudem einige Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen ins Spiel gingen.
Trotz der ungünstigen Vorzeichen startete die SGM furios ins Spiel und zog schnell durch Treffer von Lilly Kestner und Franzi Koch auf 3:0 davon, bevor den Gästen in der sechsten Spielminute der Anschlusstreffer gelang. Die Moosburgerinnen beeindruckten gegen die körperlich deutlich überlegenen Gäste mit einer starken Abwehrleistung, die den Grundstein für den späteren Erfolg legte. Im Angriff wurde der Ball lange in den eigenen Reihen gehalten und konsequent Chance um Chance erarbeitet. Auch im Eins-gegen-Eins zeigten sich die Gastgeberinnen bestens aufgelegt und konnten nach einer im Kopf-an-Kopf-Rennen verlaufenen ersten Hälfte mit einer knappen Führung von 12:10 in die Halbzeitpause gehen.
Auch nach dem Seitenwechsel demonstrierten die Mädels der SGM eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Immer wieder konnten sich Franzi Koch, Lilly Kestner und Nina Hattenkofer im Angriff durchsetzen und erzielten gegen die starke Torhüterin der Gäste aus Dachau-Karlsfeld Tor um Tor. So zog die SGM zwischenzeitlich mit sechs Treffern davon. Doch die konsequente Abwehrarbeit und der unermüdliche Kampfgeist forderten bei den angeschlagenen Spielerinnen ihren Tribut. In den letzten zehn Minuten gehörte das Spiel mehr und mehr den Gästen aus Dachau-Karlsfeld, die die Aufholjagd eröffneten.
Diese startete allerdings zu spät, da Moosburgs Torhüterin Lena Damke mit einigen wichtigen Paraden in der Schlussphase verhinderte, dass die Gegnerinnen den Anschlusstreffer erzielen konnten. Zudem trugen die lange vorgetragenen Angriffe und die Nervenstärke der Moosburgerinnen dazu bei, dass ein Zwei-Tore-Vorsprung letztlich bis zum Schlusspfiff gehalten werden konnte.
Der 21:19-Sieg war mehr als verdient und zeigte eindrucksvoll, was mit mannschaftlichem Zusammenhalt und großer Einsatzbereitschaft jeder einzelnen Spielerin erreicht werden kann. Ein dickes Lob gilt jeder einzelnen Spielerin, da alle über sich hinausgewachsen sind und somit diese beeindruckende Mannschaftsleistung ermöglicht haben.
Nichtsdestotrotz haben sich aber Lilly Kestner, Nina Hattenkofer und Franzi Koch ein extra Lob verdient, da alle drei an diesem Sonntag einen Sahnetag erwischten.
Mit diesem Sieg im Rücken kann die SG Moosburg selbstbewusst in die nächsten Partien gehen. Es bleibt zu hoffen, dass die angeschlagenen Spielerinnen sich schnell erholen und die Mannschaft wieder in voller Stärke antreten kann. Die gezeigte Leistung gibt jedoch allen Grund zur Zuversicht und lässt auf weitere erfolgreiche Spiele hoffen.
Für die SGM spielten (Tore/davon 7-Meter):
Lena Damke (Tor), Franzi Koch (9), Lilly Kestner (6/2), Nina Hattenkofer (4), Mela Schenk (1), Louisa Kaiser (1), Dette Kerscher, Clara Tobien und Nina Bernitz.




