In der Echinger Dreifachturnhalle zeigte das Team eine geschlossene Mannschaftsleistung und unterstrich eindrucksvoll seine Breite im Kader.
Die Partie begann zunächst auf Augenhöhe. Die Gastgeberinnen legten vor, doch Moosburg hielt sofort dagegen. Im Angriff überzeugten die Isarstädterinnen mit einer geschlossenen Spielweise, ließen den Ball geduldig laufen und erspielten sich klare Chancen. Gleichzeitig stand die Abwehr stabil und agierte aufmerksam im Verbund.
Nach dem 4:4 (8. Minute) übernahm Moosburg zunehmend die Kontrolle. Ballgewinne in der Defensive und konsequent ausgespielte Angriffe sorgten dafür, dass sich die Gäste Schritt für Schritt absetzen konnten. Über 7:4 und 11:7 baute die SG ihre Führung bis zur Pause auf 15:9 aus. Bereits in dieser Phase zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit – die Tore verteilten sich auf mehrere Schultern.
Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte Moosburg in der Abwehr auf eine offensivere Deckungsvariante um – mit durchschlagendem Erfolg. Die aggressive Abwehrarbeit führte zu zahlreichen Ballgewinnen. Diese wurden konsequent über Gegenstöße sowie die schnelle zweite Welle in einfache Treffer umgemünzt.
Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung deutlich an. Aus dem 22:12 (32. Minute) wurde schnell ein komfortables Polster, das kontinuierlich ausgebaut wurde. Die Gastgeberinnen fanden kaum noch Mittel gegen die bewegliche Abwehr der SG, während Moosburg im Tempospiel immer wieder Lücken riss.
Auch im Positionsangriff blieb das Team konzentriert und spielfreudig. Selbst Wechsel im Verlauf der Partie brachten keinen Bruch ins Spiel – ein Beleg für die Tiefe und Qualität des gesamten Kaders.
Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 39:18-Erfolg auf der Anzeigentafel, wodurch die Mädels zwei hochverdiente Punkte mit nach Hause nahmen.
Für die SG Moosburg spielten (Tore/davon 7-Meter):
Giorgia Malandra (Tor), Franzi Koch (9), Lilly Kestner (7), Lena Damke (7/4), Raha Rayat-Manesh (5), Nina Bernitz (4), Clara Tobien (3), Nina Hattenkofer (3), Mela Schenk (1/1) und Francisca Dos Santos Monteiro Da Costa.




