Zwar reisten die Mädels krankheitsbedingt wieder nur mit dünner Personaldecke nach Landshut, allerdings hatten die Mädels in den beiden vorangegangenen Spielen Selbstbewusstsein tanken können und gingen entsprechend motiviert in das Spiel.
Von der Rolle des Underdogs war allerdings ab der ersten Spielminute nichts zu sehen. Mutig agierten die Mädels im Angriff und erarbeiteten sich im Zusammenspiel ihre Torchancen. Auch in der Abwehr zeigten die Moosburgerinnen gegen die technisch versierten Spielerinnen der TG eine gute Leistung und auch die Moosburger Keeperin Mona Schiller trug durch einige Paraden zur Sicherheit im Spiel bei. So war es nicht verwunderlich, dass sich die SGM nach einem anfänglich offenen Schlagabtausch mit einem Drei-Tore-Vorsprung deutlicher absetzten konnte. Dieser wurde bis zum Seitenwechsel beim 11:8 gehalten.
Auch nach dem Wiederanpfiff ließen die Moosburgerinnen nichts mehr anbrennen und machten deutlich, dass die bisher ungeschlagene Mannschaft der TG Landshut an diesem Tag erstmals in dieser Saison ihren Meister finden würde. Durch schön vorgetragene Angriffe konnten sich Nina Hattenkofer, Lena Damke und Louisa Kaiser ein ums andere Mal gut in Szene setzten. So erarbeiteten sich die Mädels zwischenzeitlich beim 20:14 sogar einen Vorsprung von sechs Treffern. Zwar bäumte sich die TG Landshut nochmals auf und versuchte sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, aber die Moosburger Deckung stand weiterhin stabil und ließ sich nicht leicht überwinden. So durften sich die Mädels letztendlich beim 22:17 Endstand über einen verdienten und in dieser Deutlichkeit überraschenden Sieg freuen.
Mit dieser Leistung bestätigten die Mädels die deutlich nach oben gehende Formkurve, was zum Einem am großen Kampfgeist in der Abwehr lag. Zum anderen verlassen sich die Mädels im Angriff nicht mehr nur auf Einzelaktionen, sondern können im Rückraum auch im Zusammenspiel überzeugen.
Erfreulich war auch die kämpferische Leistung von Dette Kerscher und Anika Bernitz in der Abwehr, die ihre spielstarken Gegnerinnen gut in Schach halten konnten.
Für die SGM spielten (Tore/davon 7-Meter):
Mona Schiller (Tor), Dette Kerscher, Magdalena Markovinovic, Anika Bernitz, Leila Zelei Egeresi, Louisa Kaiser (5), Lena Damke (7/2) und Nina Hattenkofer (10).






