Zu Spielbeginn war den Moosburgerinnen, welche zum Teil ihr allererstes Handballspiel bestritten, die Nervosität noch deutlich anzumerken, was sich vor allem in einigen Ballverlusten zeigte. So lag man schnell mit 0:2 zurück, ehe Raha Rayat-Manesh und Mela Schenk zum 2:2 ausglichen. Dies verlieh der Mannschaft mehr Selbstbewusstsein und über eine geschlossene Mannschaftsleistung in der Abwehr fanden die Mädels gegen den körperlich überlegenen Gegner aus München immer besser ins Spiel. Im Angriff zeigte die Mannschaft bereits einige schöne Spielzüge und erzielte so Treffer um Treffer. Allen voran Spielführerin Raha Rayat-Manesh zeigte eine starke Leistung und riss ihre Mitspielerinnen mit, so dass beim Spielstand von 11:9 die Seiten gewechselt wurden.
Mit einer unglaublichen Moral und tollem Teamgeist startete die SGM in die zweite Halbzeit und hielt mit dem 12:10 den zwei Tore Vorsprung fest. Doch dann kam bei der SGM etwas Pech im Abschluss hinzu und die Gegnerinnen konnten nach einer starken Aufholjagd und 4 Treffern in Folge mit 13:15 in Führung gehen. In dieser Phase nahm die Nervosität der Mädels wieder zu und Lena Damke hielt in ihrem ersten Spiel als Torwart die Mannschaft mit wichtigen Paraden im Spiel. Schließlich fasste sich Nina Hattenkofer ein Herz und erzielte nach langen, torlosen Minuten den wichtigen 14:15 Anschlusstreffer. Ab da entwickelte sich die Partie zu einem richtigen Krimi, da die Mannschaft mit dem 15:17 drei Minuten vor Schluss nochmals einen Zwei-Tore Rückstand wegstecken musste.
Da zeigten die Moosburgerinnen unwahrscheinlichen Kampfgeist und erarbeiteten sich in der Abwehr nochmals die Bälle, wobei Franzi Koch in der letzten Minute mit einen Gegenstoßtreffer noch der absolut verdiente Ausgleichstreffer zum 17:17 Endstand gelang.
Das Trainerteam ist ganz besonders stolz auf die Mannschaft, dass es jede Einzelne geschafft hat, den Spaß und das Engagement, dass die Mädels im Training zeigen, auf das Spielfeld zu bringen.
Für die SGM spielten:
Dette Kerscher, Franzi Koch (2), Raha Rayat-Menesh (10), Nina Bernitz, Lisa Schlecht, Clara Tobien, Mela Schenk (1), Lena Damke (Tor) und Nina Hattenkofer (4)




