Erneute Auswärtsniederlage für D-Juniorinnen

Erneute Auswärtsniederlage für D-Juniorinnen

News Jugend
Zu Beginn der Partie waren die Mädels der SGM sehr nervös und starteten mit einigen Fang- und Passfehlern in die Partie.

Zudem waren die Moosburgerinnen von der ruppigen Gangart ihrer Genenspieler*innen in der Abwehr überrumpelt und hatten somit im Angriff ihre liebe Mühe ins Spiel zu finden. So zeigten die Mädchen nur Standhandball, lediglich Nina Hattenkofer und Louisa Kaiser versuchten immer wieder etwas Bewegung ins Spiel zu bringen.

Aufgrund der guten, defensiveren Abwehrleistung und der abgerufenen Einzelleistungen im Angriff konnte man bis Mitte der ersten Spielhälfte mit 4:2 in Führung gehen. Nach einer Auszeit des Gegners kamen diese jedoch deutlich präsenter und im Angriff mit viel mehr Schwung wieder ins Spiel zurück und erzielten durch mehrere Tore in Folge schließlich die 4:6-Halbzeitführung. Nach Wiederanpfiff stand die Abwehr der Moosburger Mädels weiterhin gut und auch im Angriff kam durch Positionswechsel ein bisschen mehr Bewegung ins Spiel. So kämpfte man sich durch Treffer von Luise Koch und Lena Damke wieder auf 8:9 heran.

Allerdings bekam man in der Abwehr Julian Lackermeier, der insgesamt sieben Treffer erzielte, nicht richtig in den Griff, weshalb man nicht näher als auf zwei Tore herankommen konnte. Am Angriff agierten die Mädels weiterhin zu statisch, lediglich Nina Hattenkofer brachte dort etwas Tempo ins Spiel und wurde oftmals durch harte Fouls gestoppt. Die daraus resultierenden 7-Meter verwandelte Lena Damke sicher. Zudem steuerte sie schöne Treffer vom Kreis und aus dem Rückraum bei und hielt somit die SGM bis zum 12:14 im Spiel. Nina Hattenkofer markierte noch die beiden Treffer zum 14:16, ehe zwei Minuten vor Spielende das Trainerteam eine Auszeit nahm.

Durch die Umstellung auf Manndeckung konnte in der Abwehr noch drei Mal der Ball erobert werden, aber aufgrund der direkt darauffolgenden Fehlpässe, wurden die sich dadurch bietenden Chancen leichtfertig vergeben. So war es nicht verwunderlich, dass der TSV Rottenburg den Schlusspunkt zum 14:17-Endstand setzen konnte.

Erfreulich war die Leistung in der neu formierten, defensiveren Abwehr, welche man bereits nach nur einer Trainingseinheit gut umsetzten konnte. Allerdings müssen die vielen Fang- und Passfehler schnellstmöglich abgestellt werden und auch im Angriffsspiel muss mehr Laufbereitschaft und Spielfluss abgerufen werden.

Für die SGM spielten (Tore/davon 7-Meter):
Mona Schiller (Tor), Marie Gmeinwieser, Dette Kerscher, Luise Koch (1), Magdalena Markovinovic, Louisa Kaiser (2), Leila Zelei Egeresi, Nina Hattenkofer (3) und Lena Damke (8/3).

Neu im Newscenter