Da man im Hinspiel gegen die TG Landshut die Partie lange Zeit offen gestalten konnte, hatten sich die Mädels der SGM für das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenersten vorgenommen, auch dieses Mal Paroli zu bieten. Bis zum 3:3 zur Mitte der ersten Hälfte konnten die Gastgeberinnen noch mithalten, aber dann ließen die Landshuterinnen keinen Zweifel mehr daran, dass in diesem Spiel für die SGM nichts zu holen war. Mit einem Fünf-Tore-Lauf innerhalb von fünf Minuten stellten die Gäste ihre Überlegenheit eindeutig unter Beweis. Aber die Moosburgerinnen versuchten sich tapfer über Einzelaktionen im Spiel zu halten, wobei man allerdings häufig von der gut stehenden Abwehr der Gäste gestoppt wurde oder an der starken Torhüterin der TG scheiterte.
Allen voran zeigte das Moosburger Dreigestirn von Nina Hattenkofer, Louisa Kaiser und Lena Damke kämpferisch eine starke Leistung und steckte weder im Angriff noch in der Abwehr auf. Allerdings musste man sich an diesem Tag eingestehen, dass auch diese drei in den technisch und spielerisch starken Gegenspielerinnen der TG ihren Meister fanden. So zogen die Gäste durch souverän vorgetragene und kaum zu verteidigende Angriffe Tor um Tor bis zum 6:13-Halbzeitstand davon.
Auch in der zweiten Spielhälfte zeigte sich kein anderes Bild und die Moosburger Mädels fanden kein rechtes Mittel, um den Spielfluss der Landshuterinnen zu unterbinden. Zudem gesellte sich mit drei Latten- und Pfostentreffern von Lena Damke noch etwas Pech dazu, sodass die TG bis zur 31. Minute weiterhin Tor um Tor auf 9:20 davonziehen konnte. Dem hohen kämpferischen Einsatz mussten dann auch Nina Hattenkofer, Louisa Kaiser und Lena Damke Mitte der zweiten Spielhälfte Tribut zollen und für einige Minuten eine Auszeit auf der Bank nehmen. Erfreulich war in dieser Phase, dass Dette Kerscher auf der Rückraummitte-Position Verantwortung übernahm und auch in der Abwehr versuchte, so gut es ging dagegenzuhalten.
Die jüngeren Spielerinnen wie Magdalena Markovinovic und Luise Koch zeigten in diesem Spiel ebenfalls mehr Selbstbewusstsein und brachten sich durch schöne Laufwege im Angriff mit ein.
Trotz des Engagements der Moosburger Mädels musste man sich letztendlich mit 12:25 geschlagen geben, was für einige Spielerinnen sehr enttäuschend war.
Nichtsdestotrotz muss man neidlos anerkennen, dass die TG Landshut einfach eine Klasse besser war und deshalb auch nicht das Maß der Dinge für die Moosburgerinnen sein darf und kann.
Für die SGM spielten (Tore/davon 7-Meter):
Mona Schiller (Tor), Marie Gmeinwieser, Dette Kerscher (1), Johanna Lehr, Luise Koch, Magdalena Markovinovic, Parnia Hosseini, Louisa Kaiser (4), Anika Bernitz, Nina Hattenkofer (4), Lena Damke (3/2).






