Die SGM startete gleich von Beginn an konzentriert in die Partie. In der Abwehr standen die Mädels stabil und hatten die Gegnerinnen gut im Griff. Auch die aus dem Hinspiel bereits bekannte, stärkste Spielerin der Wartenbergerinnen konnte weitgehend gut abgeschirmt werden. In Angriff kam man vorwiegend über Einzelleistungen von Louisa Kaiser und Nina Hattenkofer zum Torerfolg. So konnte sich die SGM nach dem anfänglich offenen Schlagabtausch eine Zwei-Tore-Führung erspielen, welche auch aufgrund der schönen Paraden von Mona Schiller im Tor bis zum Pausenpfiff gehalten werden konnte. Allerdings fehlte bei den Abschlüssen der Moosburgerinnen manchmal die nötige Konzentration, sonst hätte die Pausenführung durchaus deutlicher ausfallen können.
Nach dem Seitenwechsel verloren die Gastgeberinnen dann aber völlig den Faden und kassierten innerhalb der ersten zwei Minuten der zweiten Hälfte den Ausgleich zum 7:7 und mussten kurz darauf sogar den 7:8-Rückstand hinnehmen, ehe die Mädels ein kurzes Aufbäumen erkennen ließen. Durch Treffer von Louisa Kaiser und Nina Hattenkofer konnte die SGM die Führung nochmal zurückerobern. Doch durch einfache Kreuzbewegungen im Angriff konnten die Wartenbergerinnen die Abwehr der SGM ein ums andere Mal viel zu leicht ausspielen, weshalb man die Führung wieder leichtfertig abgab. Auch im Angriff der Moosburgerinnen war nun die Luft raus und das Fehlen von Lena Damke machte sich mehr als deutlich bemerkbar. Zudem konnten manche Spielerinnen krankheitsbedingt ihre Leistung nicht wie gewohnt abrufen, so dass die Gäste aus Wartenberg innerhalb der letzten fünf Spielminuten mit vier Toren in Folge auf den 13:18-Endstand davonzogen.
Nichtsdestotrotz bleibt das abschließende Fazit, dass das Zusammenspiel der Moosburgerinnen im Angriff deutlich verbessert werden muss, da nach wie vor die Treffer nur über Einzelaktionen erzielt werden. Dadurch ist die Mannschaft zu ausrechenbar und aufgrund der körperlichen Unterlegenheit gegenüber fast allen Mannschaften erfordert dies einen zu großen Kraftaufwand, was dafür verantwortlich ist, dass die Spiele fast immer in den Schlussminuten verloren werden.
Ein Lichtblick für die SGM ist die Rückkehr von Johanna Lehr ins Team, welche sich gleich wieder mit einer guten Leistung eingefügt hat.
Für die SGM spielten (Tore/davon 7-Meter):
Leila Zelei Egeresi (Tor), Marie Gmeinwieser, Dette Kerscher (1), Johanna Lehr (1), Luise Koch, Magdalena Markovinovic, Parnia Hosseini, Louisa Kaiser (3), Saida Tairou, Anika Bernitz, Nadjat Alakarkpei, Nina Hattenkofer (8) und Mona Schiller (Tor)






