In der heimischen Albinhalle stellte die SG früh die Weichen auf Sieg und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Druckphasen der Gäste nicht aus dem Konzept bringen.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nach dem frühen 0:1-Rückstand per Siebenmeter übernahm Moosburg jedoch zunehmend die Kontrolle. Vor allem in der Offensive zeigte sich die SG effizient: Über ein variables, schnelles Angriffsspiel und konsequent verwandelte Strafwürfe setzte man sich bis zur 11. Minute auf 7:3 ab.
Besonders Daniel Kumpmann erwies sich vom Punkt als sicherer Schütze und verwandelte acht seiner zehn Siebenmeter.
Eine frühe und vor allem berechtigte rote Karte schwächte die SSG Metten weiter.
Gestützt auf eine stabile Abwehrarbeit und schnelles Umschaltspiel baute die SG den Vorsprung kontinuierlich aus. Beim 14:8 (21.) war erstmals ein 6-Tore-Vorsprung hergestellt. Zwar verkürzte Metten zwischenzeitlich auf vier Tore, doch Moosburg behielt die Ruhe und ging mit einem 18:12 in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SG tonangebend. Metten versuchte über einfache Tore aus dem Rückraum und viele Durchbrüche den Anschluss herzustellen, doch immer wenn die Gäste verkürzten, hatten die Moosburger Herren die passende Antwort parat.
In der 45. Minute sorgte ein starker Lauf – unter anderem durch mehrere Treffer von Marcus Schlecht – für die Vorentscheidung zum 29:21.
In der Schlussphase verwaltete die SG den Vorsprung konzentriert. Trotz einiger Zeitstrafen ließ man nichts mehr anbrennen und brachte den Acht-Tore-Vorsprung souverän über die Zeit.
Mit 35 erzielten Treffern unterstreicht die SG Moosburg ihre Offensivstärke und belohnt sich für eine engagierte Leistung über die gesamte Spielzeit und kann nun auch rein rechnerisch nicht mehr absteigen.
Es spielten: (Tore/davon 7-Meter)
Lucas Schreiber (Tor), Sebastian Raspe (Tor), Daniel Kumpmann (10/8), Marius Bölling (7), Marcus Schlecht (7), Tobias Sedlmeier (3), Daniel Stuckenberger (3), Alen Lipovic (2), Tom Kilian (2), Markus Voggenreiter (1), Jakob Schäflein, Jonas Schmid, Korbinian Berger, Julian Hofrichter, Dominik Crnokic


