Bereits vor der Parie war klar, dass es für die Moosburgerinnen ein hartes Spiel werden würde, denn bereits im Hinspiel verlor die Mannschaft um Trainer Elezovic mit 10 Toren Differenz.
Das Spiel begann vielversprechend: Moosburg erzielte den ersten Treffer und setzte damit ein frühes Ausrufezeichen. Auch in der Anfangsphase blieb die Begegnung ausgeglichen. Nach gut zwölf Minuten stand es 5:5, nachdem Moosburg über konsequent ausgespielte Angriffe erfolgreich war. In dieser Phase überzeugte vor allem die kompakte Abwehr, die die Gastgeberinnen immer wieder zu schwierigen Abschlüssen zwang.
Dann kippte die Partie jedoch. Straubing nutzte technische Fehler auf Seiten Moosburgs konsequent aus und setzte sich Tor um Tor ab.
Bis zur Pause wuchs der Rückstand auf vier Treffer an und so ging man mit 8:12 in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel stemmte sich Moosburg zunächst gegen die drohende Niederlage. Zwei verwandelte Siebenmeter hielten den Abstand kurzzeitig stabil. Doch in der Defensive fehlte nun häufiger der Zugriff, während im Angriff mehrere gute Möglichkeiten – darunter auch Strafwürfe – ungenutzt blieben. Somit konnte die Mannschaft in der zweiten Hälfte insgesamt nur fünf Treffer erzielen.
Am Ende stand eine deutliche 13:25-Niederlage, die den Spielverlauf widerspiegelt. Trotz guter Ansätze, insbesondere in der Anfangsphase, fehlte es Moosburg über 60 Minuten hinweg an Konstanz und Durchsetzungsfähigkeit. Nun gilt es, die Fehler aufzuarbeiten und im nächsten Spiel wieder geschlossen aufzutreten.
Es spielten (Tore/davon 7-Meter):
Hannah Alderath (Tor), Franziska Gruber (4), Nathalie Hösl (3), Helena Hösl (1), Sandra Schwaiger (2/2), Julia Murr (1), Liv Kappen (1), Charlotte Gruber (1), Sonja Mayershofer, Nina Sedlmeier, Verena Huber und Theresa Wiesenbart.


