Die Gäste aus Moosburg erwischten einen guten Start in die Partie und präsentierten sich von Beginn an hellwach. Vor allem im Angriffsspiel fand die SG immer wieder Lösungen gegen die Dachauer Defensive. Angeführt von einem treffsicheren Marcus Schlecht, der insgesamt zehn Treffer erzielte, setzte Moosburg immer wieder Akzente und blieb durchgehend auf Augenhöhe.
Auch defensiv zeigte sich die SG engagiert, wenngleich die Gastgeber ihre Chancen ebenfalls konsequent nutzten. Dennoch gelang es Moosburg, sich im Verlauf der ersten Halbzeit leichte Vorteile zu erspielen. Kurz vor dem Seitenwechsel belohnte sich die Mannschaft für ihren Aufwand und ging mit einer knappen 20:19-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst ausgeglichen. Die SG Moosburg hielt weiter dagegen und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Rückständen nicht abschütteln. Immer wieder kämpfte sich das Team zurück und bewies große Moral.
In der entscheidenden Phase der Partie machte sich jedoch die höhere Effizienz und die größere Kaderstärke der Gastgeber bemerkbar. Dachau nutzte seine Möglichkeiten konsequenter, während sich bei der SG Moosburg zunehmend kleine Fehler einschlichen. Trotz aller Bemühungen gelang es den Gästen nicht mehr, das Spiel erneut zu drehen.
So setzte sich der ASV Dachau in den Schlussminuten entscheidend ab und sicherte sich letztlich einen 36:33-Erfolg.
Trotz der Niederlage kann die SG Moosburg auf der gezeigten Leistung aufbauen. Vor allem die starke erste Halbzeit und die offensive Durchschlagskraft machen Mut für die kommenden Aufgaben – auch wenn am Ende erneut Kleinigkeiten den Ausschlag gegen die Isarstädter gaben.
Der Trainer des ASV Dachau fand im Anschluss an das Spiel nur lobende Worte für die beeindruckende Leistung der Moosbruger Mannschaft, welche auf Grund mehrer Krankheitsfälle und Verletzungen nur stark dezimiert anreisen konnte.
Alles in Allem kann man dieses Aufeinandertreffen als absolutes Spitzenspiel verbuchen.
Es spielten: (Tore/davon 7-Meter)
Asim Ljubijankic (Tor), Jakob Schäflein (2/1), Marius Bölling (2), Markus Voggenreiter (6), Daniel Stuckenberger (3), Tom Kilian (3), Jonas Schmid (2), Julian Hofrichter (5/1), Marcus Schlecht (10)



