Auch wenn der Endstand deutlich ausfiel, brauchten die Moosburgerinnen eine Halbzeit, um richtig in Fahrt zu kommen.
Zu Beginn der Partie taten sich die Gastgeberinnen im Angriff noch schwer. Immer wieder schlichen sich technische Fehler ins Spiel der SG ein, sodass sich die Moosburgerinnen nicht entscheidend absetzten konnten.
Im Gegenteil, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich beide Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstanden.
Der stabilen und konzentrierten Defensive um Mela Schenk war es zu verdanken, dass sich Moosburg Mitte der 1. Hälfte erstmals einen 4-Tore-Vorsprung erarbeiten konnte. Dabei konnte sich Moosburg auf 9:5 absetzten. Doch Eching-Neufahrn blieb dran und verkürzte immer wieder.
Mit einer knappen 13:10-Führung ging die SG schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein anderes Bild.
Der Angriff der Moosburgerinnen fand nun deutlich besser ins Spiel. Angeführt von einer starken Raha Rayat-Manesh liefen die Kombinationen nun flüssiger, die Chancen wurden konsequenter genutzt – und auch über schnelle Tempogegenstöße kam die SG immer wieder zu einfachen Treffern. Gleichzeitig blieb die Abwehr weiterhin stabil und ließ den Gästen kaum Möglichkeiten, den Rückstand zu verkürzen. Dabei zeigte Nina Hattenkofer in der Defensive eine starke Leistung und ließ ihren Gegenspielerinnen keinen Raum, Aktionen zu setzten.
Mit zunehmender Spieldauer wuchs der Vorsprung der Gastgeberinnen kontinuierlich an. Spätestens in der Schlussphase ließ die SG keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie und setzte sich Tor um Tor ab.
Am Ende stand ein verdienter und überzeugender 31:18-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Dank der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte, der Treffsicherheit vom 7-Meterpunkt und einer über die gesamte Spielzeit starken Defensive durfte sich die SG Moosburg am Ende über einen verdienten Heimsieg freuen.
Für die SGM spielten (Tore/davon 7-Meter):
Giorgia Malandra (Tor), Raha Rayat-Manesh (11/6), Lilly Kestner (5/1), Nina Bernitz (4), Nina Hattenkofer (4), Franzi Koch (3), Lisa Schlecht (2), Clara Tobien (1), Mela Schenk (1), Franziska Hagl und Dette Kerscher.



