Dabei erwischte die Dreirosenstädter eigentlich keinen schlechten Start. Von Beginn an entwickelte sich in der Luitpoldhalle ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Immer wieder gelang es den Gästen, die Führung der Freisinger auszugleichen oder selbst in Front zu gehen. Über 3:2 und 7:7 blieb die Partie eng, ehe Moosburg kurz vor der Pause noch einmal nachlegte und mit einer knappen 15:14-Führung in die Kabine ging.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel lange offen. Beim Stand von 21:19 und 22:20 lagen die Moosburger Herren in Führung, verpassten es jedoch, sich entscheidend abzusetzen.
Genau hier lag einer der Knackpunkte des Spiels: Über weite Strecken des Spiels fehlte die Lockerheit im Abschluss. Zu viele klare Chancen blieben ungenutzt, dazu kamen unnötige technische Fehler, die Freising immer wieder ins Spiel zurückbrachten. Statt mit mehr Konsequenz und Selbstvertrauen aufzutreten, machten die Herren sich das Leben häufig selbst schwer.
Freising nutzte diese Phase konsequent aus, drehte die Partie und setzte sich zwischenzeitlich auf 26:22 ab. Trotz großem Kampfgeist in der Schlussphase kamen die Gäste nicht mehr entscheidend heran. Am Ende stand eine bittere 26:28-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass die Moosburger sich an diesem Abend vor allem selbst geschlagen haben. Die Einstellung und der Einsatz stimmten, doch die fehlende Lockerheit, die vergebenen Chancen und die technischen Fehler gaben letztlich den Ausschlag.
Am kommenden Wochenende ist die SG Moosburg spielfrei. Die Mannschaft wird diese Pause nutzen, um das Spiel abzuhaken und die Fehler aufzuarbeiten. Danach gilt der volle Fokus dem nächsten Heimspiel gegen Metten, bei dem die Moosburger vor eigenem Publikum wieder ein anderes Gesicht zeigen wollen.
Es spielten: (Tore/davon 7-Meter)
Felix Ebertseder (Tor), Lucas Schreiber (Tor), Daniel Kumpmann (1), Jakob Schäflein (1), Marius Bölling (3), Markus Voggenreiter (4), Daniel Stuckenberger (1), Tobias Sedlmeier (4), Maximilian Damke (3), Alen Lipovic (1), Julian Hofrichter (3/2), Marcus Schlecht (5), Jonas Schmid, Korbinian Berger




