Nach längerer Spielpause in dieser Punkterunde konnte die SGM am Sonntag erstmals wieder vollzählig zum Heimspiel auflaufen. Dementsprechend hatten die Mädels sich einiges für dieses Spiel vorgenommen und starteten bereits nach 15 Sekunden mit dem Treffer von Nina Hattenkofer zum 1:0. Doch die Gäste aus Rottenburg begegneten den Moosburgerinnen auf Augenhöhe, sodass die Partie zu Beginn das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen wurde, ehe die SGM im Angriff einen Gang höher schaltete und durch einen 4-Tore-Lauf auf 6:3 stellen konnte. Aufgrund einiger vergebener Torchancen riss dann allerdings bei den Moosburgerinnen Mitte der ersten Hälfte der Faden. Das Angriffsspiel geriet wieder ins Stocken und man kam nur noch über Einzelaktionen zum Torabschluss. Auch in der Abwehr agierte man nicht mehr konsequent genug und ließ zu leichte Gegentreffer zu, wodurch die Gäste bis zur Pause den 7:6-Anschlusstreffer erzielen konnten.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild wie zu Spielbeginn und keines der beiden Teams konnte sich bis zum Spielstand vom 8:8 einen Vorteil erarbeiten. Doch dann zeigte die Umstellung im Angriff Wirkung und durch schönes Zusammenspiel von Rückraum und Kreis zogen die Moosburgerinnen durch Treffer von Lena Damke und Nina Hattenkofer auf 12:8 davon. Auch in der Abwehr legten die Mädels noch eine Schippe drauf und eroberten durch das Zustellen der Passwege häufiger den Ball. Nichts destotrotz hielt sich Rottenburg mit schönen Einzelaktionen ihrer Rückraumspielerinnen im Spiel, allerdings ließen sich die Gastgeberinnen das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Zwar kam Rottenburg nochmal zum 18:16 heran, doch die Mädels spielten die Partie konzentriert zu Ende und konnten sich somit einen verdienten 20:17-Sieg erarbeiten.
Durch den zweiten Saisonsieg konnte die weibl. D-Jugend in der Tabelle am TSV Rottenburg vorbeiziehen und belegt nun den vierten Platz.
Nächste Woche bestreiten die Mädels noch das letzte Vorrundenspiel gegen den Tabellenersten TG Landshut. Das Hinspiel wurde zwar knapp verloren, aber mit dem gleichen Kampfgeist wie im Hinspiel dürfte auch wieder eine spannende Partie zu erwarten sein.
Für die SGM spielten (Tore/davon 7-Meter):
Mona Schiller (Tor), Marie Gmeinwieser, Dette Kerscher, Johanna Lehr (1), Luise Koch, Magdalena Markovinovic, Parnia Hosseini, Louisa Kaiser (2), Saida Tairou, Anika Bernitz, Nina Hattenkofer (10) und Lena Damke (7/2).






