Zumal man das Hinspiel gegen die Mädels aus Palzing klar mit 18:13 gewinnen konnte, wäre ein Sieg der Moosburgerinnen an diesem Wochenende Pflicht gewesen, um die rote Laterne in der Tabelle abzugeben. Leider konnte das Team nur mit einer Rumpfmannschaft antreten, da man aufgrund von Verletzung oder Krankheit auf insgesamt sieben Spielerinnen verzichten musste. Dies war der Mannschaft auch anzumerken, insbesondere im Angriff machte sich das Fehlen der Spielerinnen bemerkbar. Dort agierten die Mädels viel zu statisch und konnten nur über Einzelaktionen torgefährlich werden. Diese wurden allerdings durch teilweise rüde Fouls von den Gegenspielerinnen unterbunden. Zudem scheiterte die SGM zu häufig an der souveränen Torhüterin der Gastgeberinnen und ließen somit einige gute Möglichkeiten liegen. Durch großen Kampfgeist von Nina Hattenkofer und Louisa Kaiser konnte die SGM die Partie in den ersten 13 Minuten bis zum 3:4 noch ausgeglichen gestalten, aber in der Abwehr zeigten die Moosburgerinnen immer mehr Lücken, welche durch das temporeiche Spiel der Palzingerinnen rigoros genutzt wurden. Lediglich der guten Torhüterleistung von Mona Schiller und einer guten Portion Glück war es zu verdanken, dass man nur mit einem Vier-Tore-Rückstand von 4:8 in die Halbzeitpause ging.
In der zweiten Spielhälfte fanden die Mädchen der SGM besser ins Spiel und holten sich über eine stabilere Abwehrleistung mehr Sicherheit. Auch im Angriff kam ein bisschen mehr Bewegung ins Spiel und die Moosburgerinnen kreierten sich klarere Tormöglichkeiten. Durch einen Drei-Tore-Lauf der SGM konnte man wieder auf 7:9 herankommen, was die Gastgeberinnen allerdings postwendend mit zwei Treffern zum 7:11 konterten. Per 7-Meter-Treffer von Lena Damke und durch eine schöne Einzelleistung von Louisa Kaiser konnte die SG Moosburg in der Schlussminute noch auf den Endstand von 9:11 verkürzen, an dem Sieg der Palzingerinnen war allerdings nicht mehr zu rütteln. Insgesamt blieb aber auch im zweiten Abschnitt die Torausbeute der Moosburgerinnen zu gering. Zudem stehen ein paar Mädels auf dem Platz, die sich leider noch viel zu wenig zutrauen. Somit ist man im Angriff viel zu ausrechenbar, wenn die Aktionen nur von zwei Spielerinnen gesetzt werden.
Jetzt hat die weibliche D-Jugend bis Anfang Dezember eine Spielpause, welche die Mannschaft auf alle Fälle nutzen möchte, um das Angriffsspiel weiter zu trainieren. Es bleibt zu hoffen, dass nach dieser Pause wieder alle Spielerinnen der Mannschaft fit zur Verfügung stehen werden.
Es spielten für die SGM (Tore/davon 7-Meter):
Mona Schiller (Tor), Dette Kerscher, Nadjat Alakarkpei, Parnia Hosseini, Louisa Kaiser (2), Saida Tairou, Leila Zelei Egeresi, Nina Hattenkofer (6) und Lena Damke (1/1).






